Samstag, 31. Mai 2014

...mein Beitrag, oder ein bisschen Resteverwertung

Auch wenn ich nicht zum großen Treffen der Handspinngilde in diesem Jahr fahren kann, ist hier mein Beitrag zur alljährlichen Gemeinschaftsdecke zu sehen. Das Thema Schaf habe ich wohl gut umgesetzt. Diese kleinen Projekte eignen sich hervorragend zur Resteverwertung. Selbst meine verunglückte Ligusterfärbung ist so noch zu etwas gut.



Freitag, 30. Mai 2014

...das Ende eines Langzeitprojekts

Sie ist nun endlich fertig und da im Haus die Heizung schon nicht mehr läuft hat sie mich schon wunderbar gewärmt. Meine Jacke aus  Ouessantwolle, getauft Resitweedcardigan.


Sonntag, 11. Mai 2014

...Halbzeit, Resitweed die zweite Etappe

Eine so große Menge Wolle gleicher Qualität herzustellen ist eine Herausforderung. Leider ist es mir nicht ganz gelungen. Der zweite Schwung ist etwas heller, doch die Garnqualität ist besser geworden. Glücklicherweise muss ich mit der zweiten Partie erst am Bund anfangen.


Montag, 17. März 2014

...Resitweed, die erste Etappe

Mein Projekt geht nur langsam voran. Drei singles spinnen und zwirnen. Das nimmt schon ganz schön Zeit in Anspruch. Vor allem soll das fertige Garn maximal mit Nadelstärke 3,5 gestrickt werden.

Die ersten 160 g sind fertig gezwirnt und gebadet. Maschenprobe folgt :-)


Samstag, 15. März 2014

...selber machen von vorne bis hinten

Das hier soll mein erstes größeres Spinnprojekt werden. Am Ende soll eine Jacke im Landhaustil dabei herauskommen. Ausgangsmaterialien sind die braune Ouessantwolle von Marion und Wällerwolle in natur, gefärbt mit Apfelbaumrinde und Cochenille.

Folgendes Verhältnis habe ich zusammen auf meinem Hero kardiert:

70 % braune Ouessantwolle
10 % Schwarzkopfmerinomix naturweiß
10 % Schwarzkopfmerinomix gefärbt mit Apfelbaumrinde
10 % Schwarzkopfmerinomix gefärbt mit Cochenille

Bisher sind etwa 30 Batts zu je 15-20 g kardiert. Mein Hero musste ganz schön schaffen!
Da ich diesmal ein strapazierfähiges Garn herstellen will habe ich mich für 3-ply entschieden. Für Nadelstärke 3-4 heißt das erst mal spinnen, spinnen und nochmal spinnen.

Montag, 3. Februar 2014

...Apfelbaumrinde, der Beginn der Färbesaison

Vergangenes Wochenende hat mein Liebster die Apfelbäume im Garten meiner Eltern geschnitten. Die Äste habe ich selbstverständlich ins Auto geladen.
Da diese Aktion von langer Hand geplant war hatte ich auch schon die passende Sockenwolle vorgebeizt (Kaltbeize).
Nach Dorothea Fischers Rezept habe ich 200g frische Rinde, mit dem Sparschäler von den Ästen geraspelt und für ein paar Tage mit Wasser eingeweicht. Anschließend wurde alles 3 Stunden gekocht, auskühlen gelassen und am nächsten Tag habe ich dann das Pflanzenmaterial aus der Färbeflotte genommen und meine Wolle drin gefärbt. Entstanden ist ein sanfter Gelbton.
Da Gelb, ich glaub ich habe es schon mehrfach erwähnt, überhaupt nicht meine Farbe ist habe ich mal wieder einen Strang in petto der überfärbt werden wird.


Samstag, 1. Februar 2014

...Zuwachs

---hat meine Herde letzte Woche bekommen.

Es lohnt sich die Augen offen zu halten, dann kann man bei Gelegenheit richtig guten Rädchen finden.

Am Mittwoch kam Kelly an. Sie ist ein Rad von Tom Walther und ihre Vorbesitzerin hat darauf wohl nicht viel gesponnen. Es ist aus Buche und war noch völlig unbehandelt. Da ich den kühlen hellen Ton erhalten wollte habe ich Sie (Miss Kelly) mit Osmo Dekorwachs transparent weiß gewachst. Das schützt das Holz und hat der Holzoberfläche sehr gut getan.














- einfädig
- flügelgebremst
- 3 Spulen
- Übersetzung 1:5 & 1:7

Mir diesem Spinnrad werde ich mir die Wartezeit auf meine "Crazy Ella" von den Walthers vertreiben.
Da ich gerne dünn spinne wird mir dieses Rädchen zum zwirnen dienen und mich auf den ersten Artyarn-Experimenten begleiten.

Montag, 27. Januar 2014

...wachgeküsst


...habe ich diese wunderschöne Ziege. Sie hat ihr Schattendasein in der vergangenen Woche beendet. 



- 2 fädiges Spinnrad 
- Übersetzung ca. 1:10 
- inkl. 4 Spulen ( Fassungsvermögen ca. 50g)
- Spulenhalter (Lazy Kate), und Einfädelhaken 


Das defekte vordere Lederlager wurde mit einem Ersatzteil der Fa. Ashford ersetzt, das hintere Lederlager ist in Ordung. Die rostigen Haken auf dem Spinnflügel wurden durch neue ausgetauscht. Die Knechtverbindung habe ich mit einem Lederstück erneuert. Der Korken im oberen Teil des Knechts ist zur Geräuschminimierung eingesetzt. 
Das Spinnrad wurde von mir ausgiebig getestet. Es läuft ruhig und ist für sein Alter top in Schuss. Sie eignet sich hervorragend für feines Garn und hat einen gut einstellbaren Einzug. 
Da ich aber schon eine kleine Spinnradherde besitze gebe ich sie gerne weiter. Bitte schreibt mir eine Email wenn Ihr Interesse an diesem Rädchen habt.





Dazu gehört noch eine Lazy Kate. Einst einfach roh zusammengezimmert, jetzt von mir mit Bremse und Zierrat versehen. 



Sonntag, 26. Januar 2014

...Ouessants oder nicht Ouessants, eine wollige Frage

Das Ouessantschaf stammt eigentlich von der gleichnamigen französischen Atlantikinsel. Man nennt es auch bretonisches Zwergschaf. Wir haben uns in der Vergangenheit überlegt, diese wirklich kleinen Schafe, sie werden nur so groß wie ein mittelgroßer Hund, als Rasenmäher anzuschaffen. Zudem sind sie wirklich sehr nette Tiere.Und natürlich würde jedes Jahr genügend Spinnfutter für mich dabei abfallen.

Doch wir haben uns anders entschieden. Auch wenn es schwer fällt. Wir (mein Liebster und ich) gehen den ganzen Tag arbeiten. Der Imker ist zumindest im Sommer zusätzlich mit seinen mehreren tausend Mitarbeiterinnen bestens ausgelastet und ich möchte mich nicht an die Region, in der wir aktuell wohnen, so binden. Es ist zwar leicht gesagt, dass die Schafe auch leicht wieder loszuwerden sind. Doch wenn wir einmal Verantwortung für ein Lebewesen übernehmen, dann soll das eine langfristige Sache sein. Deshalb werde ich gerne wieder die Wolle von Marion nehmen, denn spinnen lässt sich die Wolle von diesen lustigen Gesellen ganz phantastisch. Eigentlich sind Ouessants dunkel, doch Marion hat ein weißes Tier in ihrer Herde. Dieses Vlies habe ich gewaschen, mit meiner Kardiermaschine bearbeitet (unser Katertier findet die Wolle auch sehr kuschelig) und gefärbt.

Insgesamt habe ich 650g (3-ply) mit Cochenille gefärbt. Die unterschiedlichen Farbtöne kommen durch die verschiedene Vorbehandlung zustande. 42 g Cochenille + 120g Weinstein, über Nacht eingeweicht, aufgekocht und abgeschäumt. Anschließend im Färbebeutel eingebunden und nacheinander gefärbt:




Von links nach rechts:

  • 1. Zug: ungebeizt
  • 2. Zug: gebeizt mit Kaltbeize
  • 3. Zug: gebeizt mit Kaltbeize + Fe-II-Sulfat
  • 4. Zug: gebeizt mit Fe-II-Sulfat
  • 5. Zug ungebeizt 


Montag, 23. Dezember 2013

...Monsterbuxe für einen Krabbelpo



Klein Erik ist ja nun schon ein bisschen größer und kommt in das Krabbelalter.
Ich glaub ich muss morgen mal das Kerlchen in seinen süßen Babypo beißen.

Mit den Intarsien ist es gottseidank nicht so weit her. Im Originalpattern sind Augen und Zähne aufgestickt.
Ich habe diese in der Runde auch gestrickt, würde ich aber nicht mehr machen. Das Problem ist die Fadenführung zurück an den Anfang des Motivs, da muss mann entweder den Faden spannen oder für jede Reihe neu ansetzen. Ratet mal was ich gemacht habe???
Die unterschiedlichen Beine fand ich einfach witzig. Das habe ich mir in einem anderen Projekt abgeschaut. Es geht aber durchaus ohne Intarsien! Die Anleitung findet ihr, wie fast immer bei ravelry hier.

Jetzt hoffe ich nur, dass klein Eriks Mama dem Kerlchen die Bux auch anziehen mag..

Liebe Grüße und frohe Festtage
Ute