Montag, 23. Dezember 2013

...Monsterbuxe für einen Krabbelpo



Klein Erik ist ja nun schon ein bisschen größer und kommt in das Krabbelalter.
Ich glaub ich muss morgen mal das Kerlchen in seinen süßen Babypo beißen.

Mit den Intarsien ist es gottseidank nicht so weit her. Im Originalpattern sind Augen und Zähne aufgestickt.
Ich habe diese in der Runde auch gestrickt, würde ich aber nicht mehr machen. Das Problem ist die Fadenführung zurück an den Anfang des Motivs, da muss mann entweder den Faden spannen oder für jede Reihe neu ansetzen. Ratet mal was ich gemacht habe???
Die unterschiedlichen Beine fand ich einfach witzig. Das habe ich mir in einem anderen Projekt abgeschaut. Es geht aber durchaus ohne Intarsien! Die Anleitung findet ihr, wie fast immer bei ravelry hier.

Jetzt hoffe ich nur, dass klein Eriks Mama dem Kerlchen die Bux auch anziehen mag..

Liebe Grüße und frohe Festtage
Ute

Dienstag, 23. Juli 2013

... ein Held


...musste her. Die wachsenden Wollvorräte an "wäller Wolle" müssen im nächsten Schritt für das Spinnen vorbereitet werden. Und er da wird mich dabei unterstützen.

Diese Kardiermaschine kommt aus den Niederlanden und ist , im Vergleich zu anderen Herstellern, zu einem erschwinglichen Preis zu haben. Auf seiner Schwester dem Bliss-Spinnrad habe ich auch schon probegesponnen. Beide Kardiermaschine und Spinnrad sind solide verarbeitet. Es macht richtig Spaß mit gutem Handwerkszeug zu arbeiten.






Hero kam mit einer Reinigungsbürste, einem Abnehmdorn und 2 Schraubzwingen zur Befestigung an der Tischplatte. Ich muss sagen, er macht seine Arbeit hervorragend. Müsst' ich bloss nicht arbeiten gehen....

Vermutlich wiederhole ich mich, aber ich könnt' mich den ganzen Tag mit Wolle, Färbereien, Spinnereien und dem Stricken der selber produzierten Garne beschäftigen.

Sonntag, 14. Juli 2013

...Zeitreise

Wir kommen gerade zurück aus dem schönen Rheintal. Wir haben den Geburtstag meiner Mutter gefeiert. Die Gute, sie sammelt mit Leidenschaft Dinge. Vieles aus alten Zeiten, mit vielen Erinnerungen und Geschichten. Zu fast allem kann sie erzählen.
So zog Sie gestern ein Tuch aus Ihren Schätzen und sagte: "Kannst du dich daran erinnern? Das hast du mir mal gehäkelt."

Wir haben dann mal überlegt wie alt ich gewesen sein könnte. Vermutlich so zwischen 9 und 11 Jahre alt war ich wohl damals. Alle zu dieser Zeit im Haus befindlichen Wollreste wurden zu diesem Dreiecktuch verhäkelt. Es sollte ein Geschenk für meine Mutter sein. Mir ist nur in Erinnerung geblieben, dass es nicht zum geplanten Ereignis (Geburtstag oder Weihnachten) fertig wurde und ich es erst im folgenden Jahr verschenken konnte.

Dass es am Ende so riesig wurde, ist ihre Schuld. Sie gibt zu mich aufgefordert zu haben: "Ach Ute, mach noch eine Reihe, ich muss mich darin doch einwickeln können!"

Es lag lange Zeit griffbereit im Gartenhäuschen und hat an so manchen Sommerabend seinen Zweck erfüllt.

Nun habe ich es von ihr zurück bekommen um damit die kühlen Sommerabende genießen zu können.

Danke MAMA!


Mittwoch, 10. Juli 2013

...Frikkelei

Für ein Gemeinschaftsprojekt eine kleine Flunder: Die Süße ist schnell gestrickt, aber bei den Augen bin ich mal wieder an meine Grenzen gestoßen. Noch kleiner will ich nichts stricken. Das macht mir definitiv keinen Spaß. Dieses kleine Vieh kann man mit den kleinsten Resten Nadeln. Ich habe 4fach Sockenwolle verstrickt.
Die Anleitung findet ihr hier (klick)!



Montag, 8. Juli 2013

...Kirschblätter, Blutbuche und Färbeginster

..manchmal überschlagen sich die Ereignisse im Leben, dann muss man Prioritäten setzen. Leider habe ich aus eben diesem Grund mein Blog die letzten Wochen sehr vernachlässigt. Dafür habe ich jetzt ganz viel nachzuholen. Denn auch wenn ich, beruflich bedingt, abends keine Lust mehr hatte an der Rechner zu gehen, so kann ich meine Finger nicht von meiner Wolle und den Färbetöpfen lassen.

Zuerst waren die wilden Triebe unserer Sauerkirsche dran. Gepflückt, Blätter zerschnippselt, Stengel geschält und ab in den Topf. Zuerst habe ich enttäuscht in denselben geschaut. Auch nach einer Nacht einweichen war die Färbeflotte nichtssagend fad. Deshalbe wanderte ein guter Schuss Essigessenz dazu.
Das führte zu....nichts! O.k. dachte ich mir, mit Waschsoda neutralisiere ich den Kram, mal sehen was passiert. Die Färbebrühe wurde dunkel und dann habe ichs gewagt. Wow, ob ich das jemals so nochmal hinbekomme? Das Ergebnis ist ein wunderschöner rötlicher Braunton.

Das Grün habe ich mit den Blättern einer Blutbuche gefärbt und das leuchtende Gelb kommt aus dem Färbeginster den ich bei einer Wanderung am Wegesrand gefunden habe. (Sockenwolle 75/25 gebeizt mit Alaun)

Samstag, 6. Juli 2013

...Wäller Wolle

habe ich bekommen. Meine Wollsucht habe ich leider nicht im Griff. So habe ich im Nachbarort die frisch geschorene Wolle vom Bauern bekommen. Die Schafdamen vom Sonnenhof sind ein Merino-Schwarzkopf-Mix und haben robuste aber total weiche Wolle.

Die Vliese habe ich gut vorsortiert, die Wolle ist aber eh sehr sauber. Trotzdem flog alles rund um Po und Bauch auf den Kompost. Jetzt kann ich zwei Umzugskartons Rohwolle waschen und färben. 

Die ersten Waschversuche mit billigem Haarshampoo sind vielversprechend verlaufen. Da Faulheit bekanntlich scharf denkt habe ich im letzten Waschgang gleich gefärbt.

Meine neuen Handkarden, gekauft beim Spinntreffen beim Wollschaf, mussten dann die ersten Kardierversuche bewältigen. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten und mehreren youtube-Videos hatte ich dann doch irgendwann den Dreh raus.

Die kardierte Wolle ist nach dem Spinnen und waschen schön flauschig.

Die erste Wolle habe ich ungefärbt versponnen, mit sich selber verzwirnt und mit meinem Knäuelwickler (ich besitzte seit neuestem einen von Ylle) gewickelt. 

Da ich schon so viel über Knäuelfärbungen gehört hatte musste ich das auch dringend ausprobieren. Und was soll ich sagen: Es ist eine Heidenarbeit aber es lohnt sich .

Wäller Wolle: 115 Gramm, 210 Meter




Montag, 3. Juni 2013

...Ostereierfarbe für den Kopf

Aus meiner Sommerwiese-Wolle habe ich ein feines Mützchen gestrickt. Frei Schnauze, mit kleinen Rückschlägen, weil ich zu früh die Maschen reduziert hatte, aber jetzt isses fertig.

Es kratzt nicht im Geringsten..., die Farben kommen sehr schön zur Geltung.
Nur meine Männer sind so gnadenlos ehrlich:
"Ute du siehst damit dämlich aus!" Na, dankeschön!   :P

Ich gebe zu, ich bin nicht der Typ der gut Mützen tragen kann. Vielleicht gebe ich sie her für jemanden dem sie besser steht.

Samstag, 1. Juni 2013

...endlich Tante

Vor gut zwei Wochen bin ich endlich Tante geworden. Ich hatte schon befürchtet eher Oma zu werden.
Gott sei's gedankt, meine Kinder lassen sich wohl hoffentlich noch ein bisschen Zeit damit.

Nun ist klein Erik da und ich habe im Eilverfahren noch eine Babydecke aus selbst gefärbter Merino in Sockenwollstärke gestrickt. Sie wird in der Runde mit einem Steg genadelt und anschließend mit der Nähmaschine abgesteppt und durchtrennt.

Nach dem Waschen und spannen habe ich das gute Stück mit einer Fleecedecke aus dem Discounter abgefüttert. Ich hoffe Erik kann auf diesem Schläfwölkchen prima träumen.



Mittwoch, 8. Mai 2013

...der Mai ist gekommen

und es war viel im Garten zu tun. Ich habe eine Blutpflaume gepflanzt und selbstverständlich werde ich beizeiten mit den Blättern färben!
Der Garten wurde um zwei Apfelbeeren (Sträucher) erweitert, dessen Blätter färben sich im Herbst schön rot und die Beeren kann man zu Marmelade und Saft verarbeiten. Bestimmt werde ich auch mal einen Färbeversuch damit machen.

Ein bisschen was habe ich gesponnen. Meine Ostereierfärbung von diesem Jahr ist zu diesem fröhlichen Garn geworden. So grün und bunt wie eine Sommerwiese:

Die Neuseeland-Lamm habe ich auf eine Spule gesponnen, umgewickelt auf meinen ollen Toyota-Wickler  und aus dem Innen- und Außenfaden miteinander verzwirnt. Das ist super flauschig geworden wiegt nach dem Trocken 105 g und hat einen Lauflänge von ca. 264 m. Einzig die leuchtenden Farben sind etwas verloren gegangen. Ich glaube das Garn möchte eine Mütze werden.

Samstag, 27. April 2013

...endlich mal wieder Socken

Dieses Sockenmuster hat mich vom ersten Augenblick an in den Bann geschlagen. Ich liebe dieses schlichte Optik. Meine verunglückte und mit Blauholz überfärbte Pflanzenfärbung (Merino-Nylon hightwist) war da das richtige Garn dafür. So sind diese Socken für meine eigenen Füße bestimmt.

Freitag, 26. April 2013

...was nun?






Aus diesem Kammzug (240 g Wolle/Seide von Wolleshop Mohring ) ...

...wurden 235g (2ply) weiches Garn mit ca. 795m Lauflänge.
Ursprünglich wollte ich mir daraus einen Kurzarmpulli oder einen Pullunder stricken. Doch inzwischen bin ich mir unsicher ob sich die hochfeine Merino nicht beim Tragen verschleißen oder verfilzen würde.
Das Garn ist  so schön und ich weiß nicht was ich daraus machen soll.
...was für ein Luxusproblem

Mittwoch, 24. April 2013

...mein Name ist...

Grete Giraffe


Immer wieder finde ich diese gestrickten Viecher zum anbeißen. Und Gott sei dank gibt es immer wieder einen guten Grund sie zu stricken. Natürlich nicht für mich selber ;-)

Bald gibt es Nachwuchs in der Familie. Ich werde endlich mal Tante!

Grete ist aus Sockenwolle (mit 3fachem Faden) und Soft Merino von Rödel gestrickt. Die Anleitung nennt sich Sock Giraffe ihr findet sie bei ravelry hier (klick) und sie ist kostenlos.
Die Ohren habe ich nach der Version von justsocks (klick) abgewandelt.
Ich habe nie Sticken gelernt, deshalb tat ich mich mit den Augen sehr schwer. Das Problem habe ich gelöst in dem ich die Augen gehäkelt (Festmaschen in der Runde) habe und sie aufgenäht habe. So gefällt sie mir sehr.

Madame Giraffe freut sich schon sehr aufs kuscheln mit dem Baby.

Sonntag, 14. April 2013

...kein Blau, Ligusterfärbung Teil II

Die Liguster-Färbung ist nun trocken und ich habe keine blaue Farbe aus den Beeren auf die Wolle bekommen. Anne's Tipp mit Eisen-II-sulfat zu nuancieren brachte nur ein schlammiges Graugrün hervor.

Die La-Plata (mitte) nahm noch die meiste Farbe an, obwohl sie erst im 2. Zug im Farbsud baden durfte. Schade um die schöne Neuseeland-Wolle (links). Um die kratzig deutsche Merino (rechts) ist es nicht so schlimm. Versuch ist Versuch. Da klappt auch mal was nicht.

Über die Ursachen kann ich nur spekulieren. Vielleicht waren meine Beeren zu lange abgelagert. Oder ich hätte das Nuancieren erst nach dem Trocknen der ersten Färberunde durchführen sollen. Wer weiß...

Jedenfalls konnte ich die Färbeflotte nicht wegschütten. Sie steht mit einem Strang Alpaka auf der Fensterband und macht einen Solarfärbeversuch. Es wird also einen Teil 3 geben, demnächst...

Dienstag, 9. April 2013

...noch einmal

Des Zeidlers Sohn wollte ebenso eine Jacke wie sein Vater. Blau sollte sie sein. Passende Wolle kam von der Schäfereigenossenschaft Finkhof. Merino dünn, Lauflänge 300m/100g.

Mit Änderungen an der Jacke hatte ich ja schon Erfahrungen gesammelt. So habe ich bei der Umrechnung zur Kinderjacke in Gr. 122  nicht auf eine Maschenprobe verzichtet. Aus diesem Grund musste ich nur einmal wieder ribbeln, schlicht weil ich mich verzählt hatte.



Am Ende habe ich nur etwas mehr als 3 Stränge verbraucht. Nach dem Waschen ist die Wolle deutlich weicher und die Jacke größer geworden.Da kann der Strolchi noch ein bisschen wachsen.

Die Knöpfe haben wir gemeinsam mit Fimo-Knete gebastelt.

Sonntag, 7. April 2013

...nachträgliches Osterei

Nachdem am Ostersonntag meine Familie noch Eier gefärbt hatte, durften die Farbbäder natürlich nicht entsorgt werden. :-)
Aus meinem Wollpaket von Wollknoll wanderten 100g Neuseeland-Wolle in Schlangenlinien auf ein Backblech. Die Farbbäder wurden Farbe für Farbe drüber verteilt, mit einen Eßlöffel eingearbeitet und anschließend ein Stündchen bei 100°C im Backofen fixiert...
Die Farbe wurde restlos aufgesogen und da ich vorsichtig mit der Wolle hantiert habe ist auch nichts gefilzt.

Da heute Fotowetter ist, hier der buntgewordene Kammzug, den ich wohl alsbald zu einem fröhlichen Garn verspinnen werde.


Dienstag, 2. April 2013

...60°C oder Wollwaschgang?

Diese Viecher!! 

Sie sorgen doch immer wieder für Überraschungen. Katzen haben ein untrügliches Gespür für Verstecke und geheime Plätze. So geheim, dass man schrecklich aufpassen muss um ein Unglück zu verhindern. Das Katertier hatte es sich doch tasächlich in der Waschmaschine gemütlich gemacht. Gottseidank muss man bei unserem Toplader die Trommel mechanisch schließen.


Meine Überraschung kann man sich vorstellen, als mich zwei grüne Augen anblinzelten.

Was für ein Glück, dass er sich nicht in der Wäsche eingegraben hatte. Vielleicht hätte ich ihn dann sogar übersehen und das mag ich mir nicht weiter ausmalen.



Montag, 1. April 2013

...blau machen, ein Versuch mit Ligusterbeeren

Teil I:

An Ligusterbeeren zu kommen ist gar nicht so einfach. Die Hecken der Nachbarn werden geschnitten bevor die Beeren reifen.  Auf einer unserer Wanderungen in der Eifel habe ich schon im letzten Jahr Ligusterbeeren gesammelt. Diese haben  in diesem Winter, im Schuppen hinter dem Haus, bestimmt ausreichend Frost abbekommen.

Meine Wollexperimente führe ich immer mit separaten Töpfen durch, die nicht wieder in meiner Küche wiederverwendet werden. Sicher ist das nicht immer nötig, doch ich fühle mich wohler wenn ich es so halte.
Gerade Ligusterbeeren sind ziemlich giftig, da ist dieses Vorgehen ein Muss.

Doch womit sollte ich die getrockneten Ligusterbeeren zerkleinern? Da fielen mir unsere alten Kaffeemühlen ein. Gesagt, getan...

100 Gramm Ligusterbeeren pulverisiert (muss reichen, ich hab nicht mehr) und in kaltem Wasser eingeweicht.
100 Gramm Neuseeland-Kammzug mit 20% Alaun gebeizt

...und jetzt warte ich noch ein bisschen, denn ich möchte möglichst viel Blau aus den Beeren extrahieren.


Sonntag, 31. März 2013

...Glück gehabt

Ich kann zwar meine Wolle selber färben, aber ich traue mich nicht so richtig an Spinnwolle. Jeder der schon einmal einen angefilzten Kammzug versucht hat zu verspinnen wird mich verstehen. Vor allem gibt es so schöne Sachen zu kaufen und wenn man Glückt hat, dann kann man im wolleshop-mohring feine Wollcreationen erstehen. Beim letzten mal hat es geklappt und ich konnte zwei wunderschöne Kammzüge ergattern. Und obendrein bekam ich noch was geschenkt, DANKE ♥!
Daraus ist diese schöne Garn geworden: 130g Merino und Seide / 440m


Freitag, 29. März 2013

...exotische Tiere

Seit ein paar Monaten leben in der Nähe Yaks. Ein Bulle mit zwei Weibchen zieren die Landschaft des Westerwalds.  Wir haben uns schon gewundert was das für interessante Viecher sind. Der Besitzer, ein Landwirt im Ruhestand, hält sie sich als Freizeitbeschäftigung. Es sind genügsame und friedliche Tiere, die er zur Landschaftspflege einsetzt.
Natürlich würde ich gerne mal  die Haare zum Spinnen ausprobieren. Aber der Anblick dieser schönen Tiere erfreut mich auch so. Öfter als sonst führt unser Spaziergang an ihrer Wiese vorbei. Schnee und winterliche Bedingungen sind für sie kein Problem.


Sonntag, 17. März 2013

...so bunt




Mein Leuchtfeuergarn ist verstrickt und so geworden wie ich mir das gewünscht habe. Auch wenn es draußen noch trüb und kalt ist muss ich beim Anblick dieses leuchtenden Cowls an einen Sommersonnenuntergang denken. Noch kann man ihn ja tragen...



Donnerstag, 28. Februar 2013

...eine Jacke für den Imker





Mein Liebster musste lange warten. Erst habe ich ein Kilo 6-fach Sockenwolle von Hand in Wunschfarbe gefärbt. Die versprochene Jacke wurde dann noch diverse male aufgeribbelt und neu begonnen. Schuld war das von mir verwendete Sockengarn, welches so gar nicht mit den Vorgaben der Anleitung in Einklang zu bringen war. So manches Mal hat dieses Projekt mich an den Rand des Wahnsinns geführt. Aber am Ende ist doch noch alles gut geworden. Und sie stitzt, passt wackelt und hat Luft :-)
(Anleitung  "Straboy" aus Contemporary irish knits von Carol Feller)

Montag, 25. Februar 2013

...Leuchtfeuer

Mein zu letzt gefärbter Kammzug ist versponnen und alles ist so aufgegangen wie ich es mir gewünscht habe. In zwei Teile getrennt und diese jeweils Stückchen für Stücken aus der Falte gesponnen ist am Ende dieses 2fädige Garn entstanden. 145 g mit ca. 220m Lauflänge. Ich denke ein Cowl ist das richtige Projetkt um herauszufinden ob ich ein Farbverlaufsgarn gesponnen habe.


Sonntag, 17. Februar 2013

...wenigstens die Hände sind warm

Die französische habe ich, wie schon erwähnt,zu Handschuhen für meinen Imker verarbeitet. Sie wurden auf Alltagstauglichkeit bereits bei einer ausgedehnten Winterwanderung getestet und für gut befunden.
Schlichte Fäustlinge mit Fleecestoff abgefüttert:


Samstag, 16. Februar 2013

...Neuzugang in meiner Bibliothek

Zu Weihnachten habe ich ein neues Buch geschenkt bekommen:

Spinnen leicht gemacht

Ich gebe zu dass ich mich mit dem Englischen schwer tue, deshalb war mir die deutsche Übersetzung von Brenda Gibsons Buch sehr willkommen.
So manches Aha-Erlebnis habe ich inzwischen durch die Lektüre gehabt und ich kann es wirklich nur wärmstens empfehlen.
Neben den Grundbegriffen des Spinnens und dem geschichtlichen Hintergrund gibt es bebilderte Anleitungen die einem das Lernen verschiedener Techniken erleichtert.

Um den Winterblues ein wenig zu vertreiben habe ich am vergangen Wochenende den Karneval bunt begangen und diesen Kammzug mit Säurefarben gefärbt:


In der Theorie möchte ich ein Garn mit langem Farbverlauf spinnen, dazu habe ich den Kammzug der Länge nach geteilt und schon mal die erste Hälfte auf die Spule gebracht.



Montag, 11. Februar 2013

...Wintersonne

..habe ich diesen cowl getauft. Er glitzert und blinkt was das Zeug hält. Die Anleitung findet ihr bei ravelry unter jeweled-cowl. Er hat auch schon seine Besitzerin gewechselt, die liebe Andrea ist ganz happy mit dem kuschligen Teil.

Ich habe ein Wollsouvenir verstrickt, einen Zauberball Lace von Schoppel. Gekauft auf einer kurzen Reise in die Lüneburger Heide im Januar bei Lana Materia in Soltau.




Sonntag, 10. Februar 2013

...Faserfieber

Ich bin ja noch Spinnanfängerin, so experimentiere ich zur Zeit mit dem Probierbeutel von Woll Knoll herum.
Zuerst ist mir die französische ins Auge gesprungen. Sie hat eine schöne Farbe, ist graubraun, hat feste Fasern aber einen schönen Glanz.


Ich habe zwei Fäden miteinander verzwirn und daraus bereits ein paar Fausthandschuhe für meinen Liebsten gestrickt. Und damit der Wind nicht durchpfeift wurden sie mit Fleecestoff abgefüttert. Im Moment sind diese im Gebrauch, deshalb muss ich euch das Foto vorerst schuldig bleiben.

Als nächstes war die sandfarbene la Plata dran. Diese roch wunderbar nach Schaf. Einzig der ziemlich gelbe Farbton trübt meine Begeisterung etwas. 3ply verzwirnt ergab es ein schön balanciertes Garn, welches ich wohl demnächst mit Pflanzenfarben verschönern werde.


Im Moment ist die Gotlandwolle dran, 200g waren im Beutel und ich wundere mich. Sie ist wohl deutlich schwerer als die anderen Fasern. Sonst passen gut 70g auf meine kleinen Spulen. Nun habe ich 100g versponnen und die Spule ist nicht mal voll. Außerdem fluscht Sie was das Zeug hält. Ich bin mir noch nicht sicher wie ich zwirnen werde. Oder soll ich es mal mit einem single probieren???