Samstag, 27. April 2013

...endlich mal wieder Socken

Dieses Sockenmuster hat mich vom ersten Augenblick an in den Bann geschlagen. Ich liebe dieses schlichte Optik. Meine verunglückte und mit Blauholz überfärbte Pflanzenfärbung (Merino-Nylon hightwist) war da das richtige Garn dafür. So sind diese Socken für meine eigenen Füße bestimmt.

Freitag, 26. April 2013

...was nun?






Aus diesem Kammzug (240 g Wolle/Seide von Wolleshop Mohring ) ...

...wurden 235g (2ply) weiches Garn mit ca. 795m Lauflänge.
Ursprünglich wollte ich mir daraus einen Kurzarmpulli oder einen Pullunder stricken. Doch inzwischen bin ich mir unsicher ob sich die hochfeine Merino nicht beim Tragen verschleißen oder verfilzen würde.
Das Garn ist  so schön und ich weiß nicht was ich daraus machen soll.
...was für ein Luxusproblem

Mittwoch, 24. April 2013

...mein Name ist...

Grete Giraffe


Immer wieder finde ich diese gestrickten Viecher zum anbeißen. Und Gott sei dank gibt es immer wieder einen guten Grund sie zu stricken. Natürlich nicht für mich selber ;-)

Bald gibt es Nachwuchs in der Familie. Ich werde endlich mal Tante!

Grete ist aus Sockenwolle (mit 3fachem Faden) und Soft Merino von Rödel gestrickt. Die Anleitung nennt sich Sock Giraffe ihr findet sie bei ravelry hier (klick) und sie ist kostenlos.
Die Ohren habe ich nach der Version von justsocks (klick) abgewandelt.
Ich habe nie Sticken gelernt, deshalb tat ich mich mit den Augen sehr schwer. Das Problem habe ich gelöst in dem ich die Augen gehäkelt (Festmaschen in der Runde) habe und sie aufgenäht habe. So gefällt sie mir sehr.

Madame Giraffe freut sich schon sehr aufs kuscheln mit dem Baby.

Sonntag, 14. April 2013

...kein Blau, Ligusterfärbung Teil II

Die Liguster-Färbung ist nun trocken und ich habe keine blaue Farbe aus den Beeren auf die Wolle bekommen. Anne's Tipp mit Eisen-II-sulfat zu nuancieren brachte nur ein schlammiges Graugrün hervor.

Die La-Plata (mitte) nahm noch die meiste Farbe an, obwohl sie erst im 2. Zug im Farbsud baden durfte. Schade um die schöne Neuseeland-Wolle (links). Um die kratzig deutsche Merino (rechts) ist es nicht so schlimm. Versuch ist Versuch. Da klappt auch mal was nicht.

Über die Ursachen kann ich nur spekulieren. Vielleicht waren meine Beeren zu lange abgelagert. Oder ich hätte das Nuancieren erst nach dem Trocknen der ersten Färberunde durchführen sollen. Wer weiß...

Jedenfalls konnte ich die Färbeflotte nicht wegschütten. Sie steht mit einem Strang Alpaka auf der Fensterband und macht einen Solarfärbeversuch. Es wird also einen Teil 3 geben, demnächst...

Dienstag, 9. April 2013

...noch einmal

Des Zeidlers Sohn wollte ebenso eine Jacke wie sein Vater. Blau sollte sie sein. Passende Wolle kam von der Schäfereigenossenschaft Finkhof. Merino dünn, Lauflänge 300m/100g.

Mit Änderungen an der Jacke hatte ich ja schon Erfahrungen gesammelt. So habe ich bei der Umrechnung zur Kinderjacke in Gr. 122  nicht auf eine Maschenprobe verzichtet. Aus diesem Grund musste ich nur einmal wieder ribbeln, schlicht weil ich mich verzählt hatte.



Am Ende habe ich nur etwas mehr als 3 Stränge verbraucht. Nach dem Waschen ist die Wolle deutlich weicher und die Jacke größer geworden.Da kann der Strolchi noch ein bisschen wachsen.

Die Knöpfe haben wir gemeinsam mit Fimo-Knete gebastelt.

Sonntag, 7. April 2013

...nachträgliches Osterei

Nachdem am Ostersonntag meine Familie noch Eier gefärbt hatte, durften die Farbbäder natürlich nicht entsorgt werden. :-)
Aus meinem Wollpaket von Wollknoll wanderten 100g Neuseeland-Wolle in Schlangenlinien auf ein Backblech. Die Farbbäder wurden Farbe für Farbe drüber verteilt, mit einen Eßlöffel eingearbeitet und anschließend ein Stündchen bei 100°C im Backofen fixiert...
Die Farbe wurde restlos aufgesogen und da ich vorsichtig mit der Wolle hantiert habe ist auch nichts gefilzt.

Da heute Fotowetter ist, hier der buntgewordene Kammzug, den ich wohl alsbald zu einem fröhlichen Garn verspinnen werde.


Dienstag, 2. April 2013

...60°C oder Wollwaschgang?

Diese Viecher!! 

Sie sorgen doch immer wieder für Überraschungen. Katzen haben ein untrügliches Gespür für Verstecke und geheime Plätze. So geheim, dass man schrecklich aufpassen muss um ein Unglück zu verhindern. Das Katertier hatte es sich doch tasächlich in der Waschmaschine gemütlich gemacht. Gottseidank muss man bei unserem Toplader die Trommel mechanisch schließen.


Meine Überraschung kann man sich vorstellen, als mich zwei grüne Augen anblinzelten.

Was für ein Glück, dass er sich nicht in der Wäsche eingegraben hatte. Vielleicht hätte ich ihn dann sogar übersehen und das mag ich mir nicht weiter ausmalen.



Montag, 1. April 2013

...blau machen, ein Versuch mit Ligusterbeeren

Teil I:

An Ligusterbeeren zu kommen ist gar nicht so einfach. Die Hecken der Nachbarn werden geschnitten bevor die Beeren reifen.  Auf einer unserer Wanderungen in der Eifel habe ich schon im letzten Jahr Ligusterbeeren gesammelt. Diese haben  in diesem Winter, im Schuppen hinter dem Haus, bestimmt ausreichend Frost abbekommen.

Meine Wollexperimente führe ich immer mit separaten Töpfen durch, die nicht wieder in meiner Küche wiederverwendet werden. Sicher ist das nicht immer nötig, doch ich fühle mich wohler wenn ich es so halte.
Gerade Ligusterbeeren sind ziemlich giftig, da ist dieses Vorgehen ein Muss.

Doch womit sollte ich die getrockneten Ligusterbeeren zerkleinern? Da fielen mir unsere alten Kaffeemühlen ein. Gesagt, getan...

100 Gramm Ligusterbeeren pulverisiert (muss reichen, ich hab nicht mehr) und in kaltem Wasser eingeweicht.
100 Gramm Neuseeland-Kammzug mit 20% Alaun gebeizt

...und jetzt warte ich noch ein bisschen, denn ich möchte möglichst viel Blau aus den Beeren extrahieren.