Montag, 1. April 2013

...blau machen, ein Versuch mit Ligusterbeeren

Teil I:

An Ligusterbeeren zu kommen ist gar nicht so einfach. Die Hecken der Nachbarn werden geschnitten bevor die Beeren reifen.  Auf einer unserer Wanderungen in der Eifel habe ich schon im letzten Jahr Ligusterbeeren gesammelt. Diese haben  in diesem Winter, im Schuppen hinter dem Haus, bestimmt ausreichend Frost abbekommen.

Meine Wollexperimente führe ich immer mit separaten Töpfen durch, die nicht wieder in meiner Küche wiederverwendet werden. Sicher ist das nicht immer nötig, doch ich fühle mich wohler wenn ich es so halte.
Gerade Ligusterbeeren sind ziemlich giftig, da ist dieses Vorgehen ein Muss.

Doch womit sollte ich die getrockneten Ligusterbeeren zerkleinern? Da fielen mir unsere alten Kaffeemühlen ein. Gesagt, getan...

100 Gramm Ligusterbeeren pulverisiert (muss reichen, ich hab nicht mehr) und in kaltem Wasser eingeweicht.
100 Gramm Neuseeland-Kammzug mit 20% Alaun gebeizt

...und jetzt warte ich noch ein bisschen, denn ich möchte möglichst viel Blau aus den Beeren extrahieren.


1 Kommentar:

  1. Hi du :)
    Wenn du die Färbung mit Eisenwasser oder Eisen-II-sulfat nuancierst erhältst du ein dunkleres Blau. Unter dem Link haben wir uns auch gerade über diese Färbung unterhalten.

    http://pflanzenfarben2013.blogspot.de/2013/03/rainweide-liguster-ligustrum-vulgare.html

    Liebe Grüße
    Anne

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Ich freue mich über ein paar nette Zeilen. Vielen Dank!