Samstag, 6. Juli 2013

...Wäller Wolle

habe ich bekommen. Meine Wollsucht habe ich leider nicht im Griff. So habe ich im Nachbarort die frisch geschorene Wolle vom Bauern bekommen. Die Schafdamen vom Sonnenhof sind ein Merino-Schwarzkopf-Mix und haben robuste aber total weiche Wolle.

Die Vliese habe ich gut vorsortiert, die Wolle ist aber eh sehr sauber. Trotzdem flog alles rund um Po und Bauch auf den Kompost. Jetzt kann ich zwei Umzugskartons Rohwolle waschen und färben. 

Die ersten Waschversuche mit billigem Haarshampoo sind vielversprechend verlaufen. Da Faulheit bekanntlich scharf denkt habe ich im letzten Waschgang gleich gefärbt.

Meine neuen Handkarden, gekauft beim Spinntreffen beim Wollschaf, mussten dann die ersten Kardierversuche bewältigen. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten und mehreren youtube-Videos hatte ich dann doch irgendwann den Dreh raus.

Die kardierte Wolle ist nach dem Spinnen und waschen schön flauschig.

Die erste Wolle habe ich ungefärbt versponnen, mit sich selber verzwirnt und mit meinem Knäuelwickler (ich besitzte seit neuestem einen von Ylle) gewickelt. 

Da ich schon so viel über Knäuelfärbungen gehört hatte musste ich das auch dringend ausprobieren. Und was soll ich sagen: Es ist eine Heidenarbeit aber es lohnt sich .

Wäller Wolle: 115 Gramm, 210 Meter




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